Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, zeigte sich erfreut über Berichte aus den USA, dass Präsident Joe Biden der Ukraine die Nutzung von Raketen mit erhöhter Reichweite erlaubt hat. Auf einer Pressekonferenz vor der Ukraine-Konferenz in Köln äußerte Wüst seine Zustimmung zu Bidens Entscheidung. Ziel sei es, Russland an den Verhandlungstisch zu bringen, indem die Ukraine militärische Vorteile auf dem Schlachtfeld erzielt. Gemäß den Medienberichten unterstützt Biden den Einsatz dieser Raketen gegen spezifische Ziele in Russland. Bemerkenswert ist, dass sowohl das US-Pentagon als auch der Nationale Sicherheitsrat hierzu weder eine Bestätigung noch ein Dementi abgeben wollten und sich in Stillschweigen hüllten. In einem kritischen Kommentar an Bundeskanzler Olaf Scholz richtete Wüst eine Frage an politische Gegner: Er fragte, wie Parteien wie die AfD die Reaktion Wladimir Putins auf das jüngste Telefonat mit Scholz bewerten. Er wies darauf hin, dass nach diesem Gespräch besonders heftige Angriffe auf die zivile Infrastruktur der Ukraine folgten. Dies unterstreiche, dass Gespräche allein keine Garantie für Frieden bieten, so Wüst.