28. März, 2025

Politik

Verhandlungen ohne Durchbruch: USA und Russland ringen um Lösungen im Ukraine-Konflikt

Verhandlungen ohne Durchbruch: USA und Russland ringen um Lösungen im Ukraine-Konflikt

Die kürzlich in Moskau abgehaltenen zwölfstündigen Verhandlungen zwischen den USA und Russland endeten ohne die erhofften Fortschritte zur Beendigung des Krieges in der Ukraine. Laut dem russischen Senator Wladimir Tschischow, der seine Ansichten im russischen TV-Kanal Rossija 24 äußerte, verhindert die Haltung der ukrainischen Regierung die Veröffentlichung einer gemeinsamen Erklärung zu den Ergebnissen der Gespräche. Tschischow, Mitglied des russischen Föderationsrats, bezeichnete diese Vorgehensweise seitens Kiews als charakteristisch und symptomatisch. Dennoch betonte er die Bedeutung des Dialogs an sich als positiven Fortschritt. Genauere Informationen zu den Gesprächsthemen wurden nicht preisgegeben, was zur Spekulation darüber einlädt, in welche Richtung sich die Verhandlungen bewegen könnten. In einem parallelen Interview betonte der russische Außenminister Sergej Lawrow die Notwendigkeit einer neuen Initiative für sichere Schifffahrtsrouten im Schwarzen Meer, nachdem Russland sich 2023 aus einer früheren, von der Türkei und den UN vermittelten Vereinbarung zurückgezogen hatte. Hintergrund dieser Initiative ist Russlands Bedürfnis, seine Getreide- und Düngemitteltransporte sicher abwickeln zu können. Lawrow legte nahe, dass nur durch einen direkten Befehl der USA an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine Sicherheitsgarantie umgesetzt werden könne. Selenskyj selbst zeigte sich offen für eine 30-tägige Waffenruhe auf allen Ebenen – zu Wasser, Land und Luft – und ließ verlauten, dass diese ohne Vorbedingungen akzeptiert würde. Demgegenüber fordert der russische Präsident Wladimir Putin umfassende Vorbereitungen vor einer Waffenruhe, wobei er insbesondere auf die sicherheitspolitische Position der Ukraine und deren Pläne bezüglich einer NATO-Mitgliedschaft ein Augenmerk legt.