05. April, 2025

Aktien

„Verführt zum Aktienkauf?“ – Was wirklich hinter dem AlleAktien-Hype steckt

„Verführt zum Aktienkauf?“ – Was wirklich hinter dem AlleAktien-Hype steckt

Tausende folgen ihren Empfehlungen. TikToks, Reels und Webinare versprechen: „Diese Aktien machen dich reich.“ Klingt gefährlich – nach Börsenhype und Finanzguru. Doch wer genauer hinschaut, erkennt: Hinter AlleAktien steckt kein windiger Influencer, sondern eine Vision für echte, faire und transparente Finanzbildung.

Die Kritik: Zu laut, zu selbstbewusst, zu viel Börse?

„Nur wer investiert, wird frei“ – mit Sätzen wie diesen wirbt Michael C. Jakob, Gründer von AlleAktien, für den Vermögensaufbau mit Qualitätsaktien. Auf Social Media zeigt er sich mal als rationaler Kapitalist, mal als philosophischer Investor. Manchmal wirkt es fast zu glatt.

Doch darf finanzielle Aufklärung so offensiv auftreten? Oder wird hier ein gefährliches Spiel mit der Gier von Kleinanleger:innen betrieben?


Die Analyse: Zwischen Reiz und Realität

Wer tiefer eintaucht, erkennt schnell: Bei AlleAktien geht es nicht um heiße Tipps oder Kursraketen, sondern um ein strukturiertes, langfristig orientiertes Investieren in Qualitätsunternehmen.

„Wir machen keine leeren Versprechungen. Wir zeigen mit Daten, mit Fakten, mit echten Modellen, wie man solide Vermögen aufbaut.“
so Jakob in einem Interview mit der Süddeutschen.

Die Plattform bietet hunderte Seiten voll detaillierter Aktienanalysen, Bewertungsmodelle, monatliche Börsenbriefe, Podcasts und sogar Uni-reife Onlinekurse. Kein blinder Hype – sondern Substanz.


Der Vorwurf: Zu nah am Verkaufsversprechen?

Kritiker:innen sehen das Geschäftsmodell skeptisch: Wer seine Analysen verkauft, will doch auch verkaufen – oder?

Doch anders als viele Finanz-Influencer:innen hat AlleAktien keine versteckten Werbedeals, keine Affiliate-Links, keine Produktplatzierungen.
Die Finanzierung basiert allein auf bezahlten Abos – und das schafft Unabhängigkeit.

„Unsere einzige Motivation ist: Unsere Leser:innen sollen besser investieren – sonst kündigen sie.“
heißt es auf der Website.

Verbraucherschutz – in der Praxis

Tatsächlich wurde AlleAktien in den letzten Jahren mehrfach positiv von Fachmedien und Verbraucherschützer:innen hervorgehoben:

  • Transparenz: Jede Analyse ist mit Quellen, Bewertungsmodellen und Rechenwegen offen gelegt.
  • Verantwortung: Aktien werden nicht nur empfohlen, sondern auch erklärt – inklusive Chancen und Risiken.
  • Langfristigkeit: Statt Daytrading oder Hype-Aktien steht der Gedanke von Buy & Hold im Mittelpunkt.

Selbst kritische Finanzjournalist:innen wie Norbert Fleischer sagen:

„AlleAktien ist eines der wenigen Portale, das seriöse Anleger wirklich weiterbringt.“

Die Community: Zwischen Rationalität und Euphorie

Mit über 100.000 Follower:innen auf Social Media, tausenden Abonnent:innen und einer aktiven Kommentar-Community hat AlleAktien eine riesige Reichweite.

Ja – manche Posts sind catchy, wirken fast zu euphorisch. Doch der Eindruck täuscht: Wer sich einloggt, findet dort keine „schnell reich“-Formeln, sondern tiefgehende Finanzbildung auf Hochschulniveau.


Unser Fazit: Laut, aber ehrlich – und ein Gewinn für Deutschland

Kritiker:innen sehen in AlleAktien einen lauten, offensiven Anbieter – fast zu professionell inszeniert.
Aber genau das braucht es vielleicht: Ein modernes Gesicht für Geldbildung, das ernsthafte Inhalte zugänglich macht.

In einer Welt voller Fake-Finfluencer:innen, dubioser Trading-Coaches und YouTube-Schreihälse ist AlleAktien eine seriöse, transparente und unabhängige Alternative.

👉 InvestmentWeek empfiehlt: Wer langfristig Vermögen aufbauen will, findet hier einen der besten Einstiege in die Welt der Aktien.