04. April, 2025

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USA und Russland initiieren Dialog über seltene Erden als Kooperationsplattform

In einer signifikanten Entwicklung in der globalen Rohstoffpolitik sind die Vereinigten Staaten und Russland in erste Gespräche über die gemeinsame Ausbeutung russischer Vorkommen an Seltenerdmetallen eingetreten. Kirill Dmitrijew, der Direktor des russischen Staatsfonds, machte diese Ankündigung und betonte das erhebliche Interesse mehrerer internationaler Unternehmen an diesem potenziell lukrativen Bereich. Konkrete Einzelheiten wurden derzeit jedoch noch nicht veröffentlicht.

Diese potenziellen Verhandlungen konzentrieren sich auf Seltenerdmetalle, die für die Herstellung von Schlüsseltechnologien wie Smartphones und Laptops unverzichtbar sind. Ein erfolgreicher Abschluss könnte eine intensivierte wirtschaftliche Kooperation zwischen den beiden Nationen fördern. Mit dem weltweit steigenden Bedarf an diesen insgesamt 17 Metallen wächst auch ihre strategische Bedeutung, was das Interesse großer Industrienationen weiter befeuert.

Präsident Donald Trump der Vereinigten Staaten sucht weiterhin nach Wegen, die Beziehungen zu Russland zu vertiefen und gleichzeitig die Spannungen rund um den Ukraine-Konflikt abzubauen. Der russische Präsident Wladimir Putin hat bereits im Februar die Möglichkeit einer ressourcenfokussierten Zusammenarbeit angedeutet. Damit wird die strategische Bedeutung der russischen Seltenerdmetallreserven im internationalen Vergleich unterstrichen. Gleichzeitig jedoch bleibt die Situation um Rohstoffabkommen mit der Ukraine angespannt.

Die Verhandlungen mit der Ukraine gestalten sich schwierig, vor allem aufgrund von Vorschlägen aus Washington, die hauptsächlich US-amerikanische Interessen priorisieren. Solche Abkommen kommen in der Ukraine nicht ohne weiteres auf Unterstützung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zögerte, einen im Gespräch stehenden Entwurf zu unterzeichnen, was zu scharfen Reaktionen und möglichen Droh