28. Februar, 2025

Politik

US-Präsident Trump sucht friedlichen Weg in der Ukraine-Krise

US-Präsident Trump sucht friedlichen Weg in der Ukraine-Krise

US-Präsident Donald Trump strebt bei seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj neue Wege in Richtung einer Friedenslösung für die Ukraine an. Er sieht im wirtschaftlichen Engagement der USA, insbesondere durch ein geplantes Rohstoff-Abkommen, einen bedeutenden Schritt. Dieses Abkommen soll den Vereinigten Staaten Zugriff auf die in der Ukraine vorhandenen seltenen Erden und andere Bodenschätze gewähren, was als Unterstützung für die Sicherheitsbemühungen des Landes gegen äußere Bedrohungen betrachtet wird. Das geplante Rahmenabkommen sieht nicht nur den wirtschaftlichen Aspekt vor, sondern auch die Errichtung eines Wiederaufbaufonds für die Ukraine. Eine zentrale Maßnahme, bei der die Ukraine die Hälfte der Gewinne aus künftigen Rohstoffprojekten investieren soll. Trump erneuerte jedoch seine Vorbehalte gegenüber einer NATO-Mitgliedschaft der Ukraine und setzte auf wirtschaftliche Kooperation statt militärischer Garantien. Im Gegensatz dazu schlug der britische Premierminister Keir Starmer ein robusteres Sicherheitskonzept vor. Er erklärte die Bereitschaft des Vereinigten Königreiches, militärische Unterstützung zu leisten, um eine nachhaltige Friedenslösung zu sichern. Diese Differenzen in den Ansätzen beider Führer spiegeln die verschiedenen internationalen Sichtweisen auf die Sicherheitspolitik in der Region wider. Bei dem Treffen wurde deutlich, dass Trump auf eine schrittweise Vorgehensweise setzt: erst ein Rohstoff-Abkommen, gefolgt von einem stabilen Waffenstillstand, bevor eine umfassende Friedenslösung angestrebt wird. Seine Zuversicht stützte sich auf Zusicherungen von Russlands Präsident Wladimir Putin, an dessen Wort er glaubt. Gleichwohl bleibt unsicher, ob diese Bemühungen zu einer dauerhaften Lösung führen werden. In den Gesprächen hinter verschlossenen Türen wird die Rolle der NATO weiter diskutiert. NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat in Aussicht gestellt, dass die Verbündeten weiterhin substanzielle Beiträge zur Unterstützung der Ukraine leisten werden. Die Allianz, die seit 2014 ihre Verteidigungsausgaben erheblich erhöht hat, sieht sich in einer strategischen Rolle zur Unterstützung der Ukraine.