28. Februar, 2025

Politik

Trump und die Diktator-Aussage: Fehlender Erinnerungswille sorgt für Stirnrunzeln

Trump und die Diktator-Aussage: Fehlender Erinnerungswille sorgt für Stirnrunzeln

In jüngster Zeit sorgt Donald Trump mit seinen Äußerungen zu internationalen Politikern für erhebliche Kontroversen. Jüngst ging es um den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, den Trump offenbar vor Kurzem als "Diktator" bezeichnet hatte. Als man ihn im Rahmen einer Veranstaltung darauf ansprach, zeigte sich der ehemalige US-Präsident erstaunt und fragte: "Habe ich das gesagt? Ich kann nicht glauben, dass ich das gesagt habe. Nächste Frage." Offenbar vermag es seine Erinnerung nicht, solche Aussagen zu reproduzieren. Bereits im Februar äußerte Trump in einem Post auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social, dass Selenskyj als "Diktator ohne Wahlen" zügig handeln solle, um die Ukraine zu retten. Diese Worte zogen umfassende internationale Kritik nach sich, da sie der demokratischen Natur der ukrainischen Führung widersprechen. Insbesondere Europas Staatsoberhäupter zeigten sich besorgt. Bundeskanzler Olaf Scholz wies die Aussage als "schlicht falsch und gefährlich" zurück, da sie letztlich die demokratische Legitimität Selenskyjs untergräbt. Auch der britische Premierminister Keir Starmer äußerte sich klar zu dieser Angelegenheit. Bei seinem kürzlichen Treffen mit Trump hielt er es für wesentlich, erneut zu betonen, dass Selenskyj der rechtmäßig gewählte Präsident der Ukraine ist.