US-Präsident Donald Trump zeigt sich optimistisch hinsichtlich eines bevorstehenden Friedensabkommens zwischen Russland und der Ukraine, kurz vor seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Bei einem Besuch des britischen Premierministers Keir Starmer im Weißen Haus äußerte Trump seine Überzeugung, dass ein nachhaltiger Frieden möglich sei. Keir Starmer, der kürzlich von Emmanuel Macron im Weißen Haus abgelöst wurde, ist Trumps zweiter europäischer Gast seit seinem Amtsantritt.
Trump erklärte, er kenne Russlands Präsidenten Wladimir Putin gut und sei zuversichtlich, dass jegliche Vereinbarung Bestand haben würde. Auf die Möglichkeit eines erneuten Angriffs durch Putin angesprochen, zeigte sich Trump skeptisch. Gleichzeitig äußerte er Bedenken hinsichtlich eines Nato-Beitritts der Ukraine, sieht jedoch Chancen, besetzte Gebiete zurückzugewinnen.
Ein weiterer Diskussionspunkt war die mögliche Entsendung europäischer Friedenstruppen in die Ukraine, die Trump an ein zu schließendes Friedensabkommen knüpft. Keir Starmer betonte die Wichtigkeit gemeinsamer Anstrengungen zur Historisierung eines dauerhaften Friedensabkommens.
Am Horizont des politischen Austauschs steht auch ein wirtschaftliches Abkommen: Trump und Selenskyj planen, in Washington ein Abkommen über US-Zugang zu ukrainischen Rohstoffen zu unterzeichnen. Trump betont, dass die wirtschaftliche Kooperation auch eine Sicherheitsgarantie für die Ukraine darstelle.
In der Vergangenheit hatte Trump Selenskyj auf einer Online-Plattform als "Diktator" bezeichnet, was international für Kritik sorgte. Auf aktuelle Nachfragen wich er aus und vermied, diese Äußerung zu bestätigen.
Zur Krönung seines Besuches überbrachte Starmer Trump eine Einladung von König Charles III. für einen erneuten Staatsbesuch in Großbritannien, nachdem Trump bereits zuvor Königin Elizabeth II. während seiner ersten Amtszeit besucht hatte.