Die Aktienbörse in Tokio geriet nach den jüngsten Erklärungen des US-Präsidenten Donald Trump in erhebliche Turbulenzen. Die Ankündigung eines umfassenden Zollpakets für die Handelspartner der Vereinigten Staaten löste einen signifikanten Rückgang des vielbeachteten Nikkei-Index aus. Im späten Handel verzeichnete der Index ein Minus von über drei Prozent und schloss bei 34.598 Punkten. Zu Beginn des Handelstages fiel der Index sogar um bis zu 4,55 Prozent, was den niedrigsten Stand seit August 2024 darstellt.
Das von der US-amerikanischen Regierung vorgeschlagene Zollpaket sieht allgemeine Zölle von zehn Prozent auf Einfuhren aus sämtlichen Ländern vor. Besonders bemerkenswert sind darüber hinaus die zusätzlichen spezifischen Zollabgaben, die für einige Nationen geplant sind. Insbesondere Japan, als bedeutendes Zentrum der Hightech-Industrie, ist von einer weiteren Zollbelastung in Höhe von 24 Prozent betroffen.
Diese Entwicklungen schürten erhebliche Unsicherheiten unter den Investoren und führten zu den markanten Kursrückgängen an der Tokioter Börse. Die Frage, ob sich der Nikkei-Index in den folgenden Tagen stabilisieren kann, bleibt derzeit unbeantwortet. Bereits in der Vergangenheit hatten ähnliche Maßnahmen zu Turbulenzen auf den globalen Märkten geführt, was die Zukunftsaussichten zusätzlich belastet. Analysten betonen die Notwendigkeit einer engen Beobachtung der weiteren Handelspolitiken der USA, da diese erhebliche Auswirkungen auf das weltweite wirtschaftliche Gleichgewicht haben könnten. Neben Japan könnten auch andere asiatische Märkte betroffen sein, sollte sich die geplante Zollerhöhung weiter entfalten.