Der Rücktritt von 21 Technikern aus dem öffentlichen Dienst in den USA schlägt Wellen. Die Gruppe, die eine Unterstützung im Rahmen von Elon Musks Plänen und der Maßnahmen des Kostensenkungsgremiums "Doge" in Washington verweigerte, begründet ihren Entschluss mit einem unverhältnismäßigen Eingriff in kritische Regierungssysteme. Die Technikexperten gaben in einem offiziellem Kündigungsschreiben, das in verschiedenen US-Medien zitiert wird, an, ihre Fähigkeiten nicht zur Schwächung staatlicher Strukturen einsetzen zu wollen.
Die Techniker äußerten ihre Bedenken hinsichtlich der Gefährdung sensibler Daten und der Abschaffung wichtiger öffentlicher Dienstleistungen. Besonders missfiel ihnen, dass es zu Loyalitätsprüfungen innerhalb der Belegschaft kam und vielen Regierungsmitarbeitern gekündigt wurde.
Die 21 Mitarbeiter gehörten dem United States Digital Service (USDS) an, einem während Barack Obamas Präsidentschaft im Weißen Haus gegründeten Fachteam. Unter Donald Trumps Regierung wurde dieser Dienst per Dekret in den "United States Doge Service" umbenannt. Die Experten hatten ihre Anstellung allerdings nicht im Zuge der Doge-Einrichtung, dem "Department of Government Efficiency", aufgenommen.