31. März, 2025

Politik

Selenskyj: Ukraine trotzt russischem Druck im Schwarzen Meer

Selenskyj: Ukraine trotzt russischem Druck im Schwarzen Meer

Die geopolitischen Spannungen um das Schwarze Meer nehmen weiter Fahrt auf, während die Ukraine fest entschlossen ist, ihren Seehandel aufrechtzuerhalten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte auf einer Pressekonferenz in Paris, dass eine Waffenruhe im Schwarzen Meer vor allem Russland zugutekäme, da dieser einen kritischeren Bedarf daran habe. Selenskyj hob hervor, dass die Ukraine ihre Exportkorridore zur Lebensmittelsicherheit auch ohne russische Beteiligung erfolgreich betreibt.

Obwohl Selenskyj offen für Gespräche über eine umfassende Waffenruhe ist, vor allem im Hinblick auf Energieanlagen und Infrastruktur, bleibt die Situation komplex. Moskau fordert im Vorhinein eine Lockerung der westlichen Sanktionen, um seine Agrargüter leichter auf den Weltmarkt zu bringen. Trotz der herausfordernden Bedingungen hat die Ukraine mit robusten Maßnahmen, wie dem Einsatz von Seedrohnen, die russische Marine im westlichen Teil des Schwarzen Meers erfolgreich zurückgedrängt.

Die ukrainische Regierung behauptet, dass der Seehandel mittlerweile wieder das Niveau vor dem Krieg erreicht hat, obwohl die russischen Angriffe auf die Hafeninfrastruktur, insbesondere in der Region Odessa, andauern. Selenskyj konnte sich auf dem Gipfel in Paris der Unterstützung europäischer Staaten hinsichtlich der Beibehaltung der Sanktionen gegen Russland sicher sein. Gespräche über neue Sanktionsmöglichkeiten wurden ebenfalls angeregt, um den Druck auf Moskau zu erhöhen und die Integrität der internationalen Gemeinschaft zu wahren.