In Baltimore, USA, führt eine Kollision eines Containerriesen mit der Francis Scott Key Bridge zu einer dramatischen Rettungsaktion. Feuerwehrteams konnten zwei Personen aus dem Wasser bergen, von denen eine ernste Verletzungen erlitt und derzeit im Krankenhaus behandelt wird. Dies bestätigte Feuerwehrchef James Wallace in einer online übertragenen Pressekonferenz. Die Suche nach weiteren möglichen Opfern läuft auf Hochtouren; mit mindestens sieben Vermissten rechnet die Feuerwehr. Trotz intensiver Nachforschungen bleibt die Zahl der Betroffenen ungewiss und könnte sich noch erhöhen, so Wallace.
Der Vorfall in der Nacht entpuppt sich als gewaltige Katastrophe: Der mehrspurige Verkehrsweg ist nach dem Zusammenprall mit dem Schiffspfeiler weitgehend eingestürzt. Während die Berichte, nach denen Arbeiter zum Unglückszeitpunkt vor Ort gewesen sein könnten, noch überprüft werden, befindet sich die Schiffsbesatzung noch an Bord und steht in engem Kontakt mit der Küstenwache. Glück im Unglück: Laut Informationen der "New York Times" gab es an Bord des Schiffes keine Verletzten.
Bisher gibt es keine Erkenntnisse zu der Unfallursache. Die Polizei schließt ein vorsätzliches Rammen der Brücke aus, versichert Polizeipräsident Richard Worley. Angesichts der Tragweite des Ereignisses hat Gouverneur Wes Moore den Notstand ausgerufen. Die Behörden sind bemüht, durch koordinierte Teamarbeit rasch weitere Unterstützung von der US-Regierung anzufordern. Weitere Entwicklungen bleiben abzuwarten, während die Ermittlungen weitergehen.