28. März, 2025

Politik

Russland bekräftigt Anspruch auf AKW Saporischschja – Trump zeigt Interesse

Russland bekräftigt Anspruch auf AKW Saporischschja – Trump zeigt Interesse

Im Zuge der Äußerungen von Ex-US-Präsident Donald Trump über die ukrainische Atomindustrie hat Russland seinen Standpunkt zum besetzten Kernkraftwerk Saporischschja erneut untermauert. Moskaus Außenministerium erklärte in einem Statement, dass Saporischschja als eine „russische Nuklearanlage“ zu betrachten sei.

Überlegungen hinsichtlich einer Übergabe der Kontrolle des größten europäischen Atomkraftwerks an die Ukraine oder an andere Nationen wurden strikt abgelehnt. In der Mitteilung wurde klar gemacht, dass weder eine Rückgabe noch eine gemeinsame Nutzung infrage kämen. Während Trumps Name im Bericht des russischen Außenministeriums bewusst nicht erwähnt wurde, bezogen sie sich auf Berichte über sein vermeintliches Interesse an der Anlage, die seit März 2022 unter russischer Kontrolle steht.

Trump seinerseits hat kürzlich wiederholt Ansprüche an der ukrainischen Atomwirtschaft geäußert. Er unterstrich, dass die Vereinigten Staaten qualifiziert seien, ein solches Kernkraftwerk erfolgreich zu leiten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte indes, dass er die USA um Unterstützung zur Rückgewinnung von Saporischschja ersuchte.

Die sechs Reaktoren des Werks sind derzeit aus Sicherheitsgründen heruntergefahren. Russland jedoch plant, diese in Betrieb zu nehmen, um den südlichen Teil der Ukraine mit Energie zu versorgen. Die russische Regierung betonte, dass die Einbindung des Kraftwerks in die eigene Atomwirtschaft vollzogen sei – eine Realität, die die internationale Gemeinschaft anerkennen müsse.