Die Verbraucher in Deutschland können aufatmen: Die Preise für Butter sinken erneut. In einer von der Deutschen Presse-Agentur durchgeführten Umfrage wurde bestätigt, dass große Handelsketten die Preise für eine 250-Gramm-Packung Deutscher Markenbutter ihrer Eigenmarken um 20 Cent auf 1,99 Euro reduzieren. Auch andere Butterprodukte sollen von Preissenkungen betroffen sein.
Die Initiative zur Preissenkung startete bei Lidl, dass als erstes Unternehmen verkündete, die Preise ab Mittwoch nach unten anzupassen. Dies löste eine Kettenreaktion aus: Edeka, Netto, Kaufland, Norma und Penny gaben ebenfalls bekannt, die Preise ihrer Eigenmarken zeitnah zu senken. Aldi Süd und Aldi Nord reagierten bislang nicht auf Anfragen, dennoch ist es üblich, dass auch andere Händler solchen Preisanpassungen folgen, wenn sie bei wesentlichen Produkten wie Butter vorgenommen werden.
Seit Februar beobachten Experten einen kontinuierlichen Rückgang der Butterpreise. Dies folgt auf einen historischen Höchststand im Oktober 2022, als die Markenbutter mit 2,39 Euro bepreist war. Ursachen für den damaligen Preisanstieg waren unter anderem kleinere Milchmengen und ein geringerer Fettgehalt in der Rohmilch infolge der Blauzungenkrankheit im Sommer, die die Milchproduktion stark beeinträchtigte. Verbraucher erinnern sich an das Preischaos der vergangenen Jahre, als der Preis für Eigenmarken-Butter zeitweise auf 1,39 Euro im Sommer 2023 fiel, während die Produkte von Markenherstellern konstant teurer blieben.