28. Februar, 2025

Märkte

Ölpreise unter Druck: US-Zollpolitik entfacht Unsicherheit

Ölpreise unter Druck: US-Zollpolitik entfacht Unsicherheit

Die Ölpreise haben zum Wochenausklang einen Rückgang verzeichnet. Experten führen dies vor allem auf die wachsende Unsicherheit der Anleger hinsichtlich der protektionistischen Maßnahmen der US-Regierung zurück. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im April verbilligte sich am Freitag um 58 Cent auf 73,46 US-Dollar. Parallel dazu sank der Preis der US-amerikanischen Sorte WTI um 69 Cent und erreichte einen Stand von 69,66 Dollar je Barrel.

Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China schwelen weiter, nachdem US-Präsident Donald Trump kürzlich eine Erhöhung der Einfuhrzölle angekündigt hatte. China reagierte prompt mit der Androhung von Gegenmaßnahmen, ohne jedoch Details zu den möglichen Schritten preiszugeben. Bereits in der Vergangenheit hatte sich die Volksrepublik verteidigend gezeigt, indem sie Zölle auf US-Importe erhob oder Exportkontrollen bei strategisch wichtigen Rohstoffen einführte.

Seit dem Amtsantritt Trumps im Januar ist der Ölmarkt immer wieder durch die unnachgiebige Zollpolitik der USA belastet worden. Auch in der aktuellen Handelswoche blieben die Notierungen unter Druck, was sich in einem insgesamt um einen Dollar gesunkenen Preis für Brent-Rohöl seit Anfang der Woche manifestiert.