27. Februar, 2025

Wirtschaft

Nordex feiert erfolgreiche Rückkehr in die Gewinnzone

Nordex feiert erfolgreiche Rückkehr in die Gewinnzone

Der Windanlagenbauer Nordex hat es geschafft, nach einer herausfordernden Phase im Jahr 2024 wieder in die schwarzen Zahlen zu gelangen. Mit einem bemerkenswerten Sprung beim operativen Gewinn plant das Unternehmen, 2025 weiter zu wachsen. Eine Umsatzsteigerung auf 7,4 bis 7,9 Milliarden Euro wird angestrebt, und davon sollen zwischen fünf und sieben Prozent als EBITDA übrigbleiben. Für das zweite Halbjahr wird eine leichte Steigerung des Erlöses und der Rendite prognostiziert. Rund 200 Millionen Euro sollen bis Jahresende investiert werden. Angesichts dieser positiven Nachrichten legte die Nordex-Aktie im morgendlichen Handel um 4,4 Prozent zu.

Rückblickend auf das abgeschlossene Jahr verzeichnete Nordex einen Umsatzsprung um 12,5 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro, was die Erwartungen der Analysten erfüllte. Stabilisierte Lieferketten und frühere Auftragsgewinne wirkten sich hierbei begünstigend aus. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg auf 296 Millionen Euro – ein Ergebnis, das die prognostizierten Zahlen übertraf, nachdem im Vorjahr lediglich zwei Millionen Euro erwirtschaftet wurden. Der Nettogewinn betrug neun Millionen Euro, wohingegen im Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Verlust von 303 Millionen Euro verzeichnet wurde.

Ajay Patel, Analyst bei Goldman Sachs, lobte den Finanzmittelzufluss von 271 Millionen Euro sowie die solide Netto-Barmittel-Position von Nordex. Dennoch sei der Ausblick etwas verhaltener als erwartet. Constantin Hesse von Jefferies zeigte sich besonders vom starken Schlussquartal beeindruckt und hob die qualitative Verbesserung des Auftragsbestandes sowie die übertroffenen EBITDA-Erwartungen hervor.

Als einer der führenden Produzenten von Windrädern in Deutschland konzentriert sich Nordex auf den Onshore-Bereich. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 10.400 Mitarbeiter und betreibt Werke in Spanien, Brasilien, Indien, den USA und Mexiko.