"Mechanische Rechte" ist ein Begriff aus dem Bereich des geistigen Eigentums und bezieht sich auf die urheberrechtlichen Rechte, die mit der Nutzung von musikalischen Werken in physischer oder digitaler Form verbunden sind. In der Regel bezieht sich dieser Begriff auf die Rechte, die von Komponisten, Textern und Musikverlagen im Zusammenhang mit der Produktion, Vervielfältigung, Verbreitung und öffentlichen Aufführung von musikalischen Werken geltend gemacht werden können.
Die Anerkennung und Durchsetzung mechanischer Rechte ist ein wesentlicher Bestandteil der Musikindustrie, insbesondere im Zusammenhang mit Aufnahmen und Veröffentlichungen von Musikstücken. Diese Rechte regeln die Nutzung von Musik in Form von Tonträgern, beispielsweise CDs, Schallplatten oder digitalen Musikdownloads. Die mechanischen Rechte kommen zum Tragen, wenn ein Musikstück in physischer oder digitaler Form reproduziert und öffentlich zugänglich gemacht wird.
Komponisten, Texter und Musikverlage haben das exklusive Recht, mechanische Lizenzen für ihre Werke zu vergeben oder zu verkaufen. Dies bedeutet, dass andere Personen oder Unternehmen, wie etwa Musikproduzenten oder Plattenlabels, für die Nutzung eines musikalischen Werkes eine Lizenz erwerben müssen. Die Höhe der Vergütung für die Nutzung eines Musikstücks wird normalerweise durch Verhandlungen oder Vereinbarungen zwischen den Rechteinhabern und den Lizenznehmern festgelegt.
Während mechanische Rechte traditionell im Zusammenhang mit physischen Tonträgern standen, haben sie mit dem Aufkommen von digitalen Musikplattformen und Streaming-Diensten an Bedeutung gewonnen. Die Verwertungsgesellschaften spielen hierbei eine wichtige Rolle bei der Sammlung und Verteilung der Vergütungen im Rahmen der mechanischen Rechte.