In der jüngsten politischen Debatte um die Verteidigungspolitik sorgt die Linkspartei einmal mehr für Spannungen, sowohl innerhalb Deutschlands als auch im europäischen Kontext. Co-Vorsitzender Jan van Aken betonte einen wesentlichen Unterschied zwischen der Unterstützung der AfD für bestimmte Maßnahmen und der gemeinsamen Ablehnung von als 'falsch' empfundenen Entscheidungen, wie etwa weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine.
Die Diskussion verdeutlicht, dass die Kernprinzipien der Solidarität, die sonst von der Linken vehement verteidigt werden, bei internationalen Angelegenheiten offenbar nicht dieselbe Priorität genießen. Ergänzend dazu thematisiert Linken-Politiker Bodo Ramelow in einem Fernsehauftritt die hypothetische Frage eines neuen Sondervermögens für die Bundeswehr, was als ein weiteres Anzeichen für die gespaltene Haltung innerhalb der Linkspartei gewertet wird. Seine Weigerung, sich in dieser Hinsicht festzulegen, nährt Spekulationen über die innenpolitische Positionsfindung der Partei in sicherheitsrelevanten Fragen.
Diese Geschehnisse illustrieren, dass die Linkspartei in der gegenwärtigen politischen Landschaft mit ihren russlandfreundlichen und NATO-kritischen Standpunkten zunehmend isoliert erscheint. Kritiker werfen der Partei mangelnde Einsicht und Selbstreflexion vor, was ihre Politik auf globaler Bühne betrifft. Diese Spitzen gegen die Linke scheinen die Debatte um nationale und internationale Solidarität neu zu beleben.