Die Konjunktur in der Eurozone zeigt sich im Februar von einer sonnigeren Seite: Der Economic Sentiment Indicator (ESI) der Europäischen Kommission legte um beeindruckende 1,0 Punkte auf nunmehr 96,3 Zähler zu. Das übertrifft die Erwartungen vieler Bankexperten, die mit 95,9 Punkten gerechnet hatten.
Insbesondere die oft gebeutelte Industrie und die Verbraucher zeigen sich optimistischer. Doch trotz der positiven Gesamtentwicklung ziehen dunkle Wolken über der Bauwirtschaft auf, wo die Stimmung einen leichten Dämpfer erhielt. Einzelhandel und Dienstleistungssektor verharren hingegen auf relativ stabilem Kurs.
In den gesetzgebenden Motoren der Eurozone, Frankreich und Deutschland, kletterten die Stimmungsbarometer um 2,3 bzw. 1,2 Punkte. Ein anderes Bild zeigt sich in Italien und Spanien, wo leichte Rückgänge um 0,4 bzw. 2,0 Punkte zu verzeichnen sind. Dies deutet auf regionale Unterschiede in der wirtschaftlichen Erholung hin.