Onco-Innovations, ein in Kanada ansässiges Unternehmen, hat mit seiner Tochtergesellschaft Inka Health bahnbrechende Fortschritte in der KI-gestützten Onkologieforschung erzielt. Im Mittelpunkt steht eine von der MedRxiv veröffentlichte Studie, die durch den Einsatz synthetischer Real-World-Daten die onkologische Forschung weit vorantreibt. Diese Methode, genannt ECLIPSE, wurde an der Lung-MAP-Studie erfolgreich angewandt und bietet neue Möglichkeiten für die Untersuchung seltener Krebsarten, bei denen herkömmliche Patientendaten oft fehlen.
Inka Health, unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Winson Cheung, Professor an der University of Calgary, sowie den Mitbegründern Dr. Paul Arora und Dr. Alind Gupta, hat ein global anerkanntes Team aus Forschern und privatwirtschaftlichen Partnern versammelt. Ziel ist es, mit Hilfe von KI-Technologie künstliche Patientenkohorten zu entwickeln und so die Effizienz klinischer Studien signifikant zu steigern. Besonders bei seltenen Krebserkrankungen kann dies eine entscheidende Rolle spielen, da die Einteilung in Kontrollgruppen oft nicht realisierbar ist.
Diese innovative Forschung könnte nicht nur die Projekte von Onco-Innovations positiv beeinflussen, sondern auch der gesamten Gesundheitsbranche wertvolle Impulse für Fortschritte bei schwer behandelbaren Krebserkrankungen geben. Mit der Weiterentwicklung der proprietären Plattform SynoGraph will das Unternehmen die Forschung weiter vorantreiben und der Pharmaindustrie Handwerkszeug zur Beschleunigung der Arzneimittelentwicklung zur Verfügung stellen.
Paul Arora, CEO von Inka Health, hebt die Bedeutung dieser Technologien hervor: "Die Fähigkeit, mithilfe von KI synthetische Patientenmodelle zu erstellen, stellt einen revolutionären Sprung in der Onkologieforschung dar." Und auch Dr. Winson Cheung betont das Potenzial dieser digitalen Zwillingstechnologie, um Behandlungsstrategien zu optimieren und lebensrettende Therapien zu beschleunigen.