03. April, 2025

Krypto

Kryptomarkt unter Druck: Bitcoin unter 80.000 US-Dollar

Kryptomarkt unter Druck: Bitcoin unter 80.000 US-Dollar

Die Kryptowährung Bitcoin ist kürzlich unter die Schwelle von 80.000 US-Dollar gefallen, ein Rückgang, den sie das letzte Mal im vergangenen November verzeichnet hatte. Am Freitagvormittag notierte die älteste digitale Währung kurzzeitig bei 78.200 US-Dollar, bevor sie sich deutlich erholte und zuletzt bei etwa 83.600 US-Dollar lag. Zu Beginn dieser Woche wurde Bitcoin noch bei 95.000 US-Dollar gehandelt. Im Vergleich zum Allzeithoch am 20. Januar, dem Tag als Donald Trump als US-Präsident vereidigt wurde, bei dem Bitcoin 109.356 US-Dollar erreichte, hat die Kryptowährung mehr als 23 Prozent an Wert verloren. Auch andere digitale Währungen wie Ethereum, Solana und Ripple mussten teils noch stärkere Verluste hinnehmen. So fiel Ethereum um 11 Prozent im Vergleich zum Vortag und verzeichnete in den letzten sieben Tagen einen Kursabsturz auf 2.200 US-Dollar, was einem Rückgang von 20 Prozent entspricht. Ein Grund für die jüngste Kursschwäche des Kryptomarktes wird auf die Zollpolitik der Trump-Regierung zurückgeführt. Insbesondere die Ankündigung, Importe aus der Europäischen Union mit 25-prozentigen Zöllen zu belegen, sorgte sowohl an den Kryptomärkten als auch an den traditionellen Märkten für Verunsicherung und Kursrückgänge. Zusätzlich leidet der Kryptomarkt unter Negativschlagzeilen wie dem spektakulären Diebstahl bei der Kryptobörse Bybit in Dubai, wo Hacker Digitalgeld im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar entwendeten. Diese Vorfälle stellen die Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit von Digitalwährungen stark infrage. Des Weiteren hat die Einführung einer eigenen Digitalmünze (Meme-Coin) durch Donald Trump den Ruf der Branche gefährdet. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich bei $TRUMP um ein "Pump-and-Dump"-Schema handelt, wodurch zahlreiche Anleger große Verluste hinnehmen mussten, während einige Insider profitierten.