Die "Internationale Systematik der Wirtschaftszweige" (ISIC) ist eine Klassifizierungsmethode, die weltweit verwendet wird, um wirtschaftliche Aktivitäten in verschiedene Sektoren zu gliedern. Sie wurde von den Vereinten Nationen entwickelt und ermöglicht es, Daten zu sammeln und zu vergleichen, um Analysen und Statistiken über die Wirtschaftstätigkeit zu erstellen.
Die ISIC basiert auf einer hierarchischen Struktur, bei der wirtschaftliche Aktivitäten zunächst in breite Sektoren wie Landwirtschaft, Bergbau, Fertigung und Dienstleistungen unterteilt werden. Jeder dieser Sektoren wird dann weiter in spezifischere Kategorien und Unterkategorien aufgeteilt, um eine detailliertere Beschreibung der wirtschaftlichen Aktivität in bestimmten Bereichen zu ermöglichen.
Die Verwendung der ISIC ermöglicht es Investoren, Analysten und Regierungen, wirtschaftliche Trends zu erkennen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Durch die Verwendung einer einheitlichen Klassifizierungsmethode können Daten über verschiedene Länder hinweg verglichen werden, was einen transparenten und objektiven Vergleich ermöglicht.
Diese Klassifikation ist von großer Bedeutung für die Erfassung und Analyse von weltweiten wirtschaftlichen Entwicklungen. Sie ermöglicht es beispielsweise Regierungen, Industrien zu identifizieren, die Arbeitsplätze schaffen und zur Wirtschaft eines Landes beitragen. Investoren können die ISIC nutzen, um potenziell vielversprechende Branchen zu identifizieren oder um Risiken in bestimmten Sektoren zu bewerten.
Die ISIC wird auch von internationalen Organisationen wie der Weltbank und der Welthandelsorganisation verwendet, um Statistiken zu erstellen und die wirtschaftliche Entwicklung im globalen Kontext zu analysieren. Diese weltweite Akzeptanz und Verwendung machen die ISIC zu einem wesentlichen Instrument für die Analyse und Überwachung der wirtschaftlichen Aktivität auf internationaler Ebene.