In einer bemerkenswerten diplomatischen Entwicklung signalisierte die russische Verhandlungsdelegation eine positive Einschätzung der jüngsten Gespräche mit ihren US-amerikanischen Gegenübern zur Suche nach Lösungen für den Ukraine-Konflikt. Der russische Unterhändler, Grigori Karassin, äußerte sich optimistisch über den konstruktiven Dialog, der sich bei den Verhandlungen entfaltet habe. Trotz der Offenheit zur Fortsetzung des Austauschs, bleiben konkrete Ergebnisse weiterhin im Verborgenen. Die Verhandlungen, die in Saudi-Arabien stattfanden, erstreckten sich über zwölf intensive Stunden. Diese Gespräche zielen darauf ab, dem zerstörerischen Konflikt in der Ukraine ein Ende zu setzen und die angespannten bilateralen Beziehungen zwischen den Großmächten zu reparieren. Im Fokus der Diskussionen standen insbesondere erste Maßnahmen zur Erreichung eines Waffenstillstands sowie die Sicherung der Handelsschifffahrt im sensiblen Gebiet des Schwarzen Meeres. Während das Weiße Haus und der Kreml sich darauf vorbereiten, im Laufe des Tages eine offizielle Erklärung zu den Gesprächen abzugeben, spielt die neue US-Administration eine zunehmend aktive Rolle bei der Friedensvermittlung in der Ukraine. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff machte bereits im Vorfeld deutlich, dass Kiew möglicherweise auf einen Nato-Beitritt und bestimmte Territorien verzichten müsse. Welche Kompromisse Washington von Moskau verlangt, bleibt jedoch im Dunkeln. Ziel der Verhandlungen in Riad war, durch Pendeldiplomatie die Standpunkte der Kriegsparteien zu vereinbaren und so Raum für weiteren Dialog zu schaffen.
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Hoffnungsschimmer am diplomatischen Horizont – Gespräche zwischen USA und Russland zeigen vorsichtiges Potenzial
