26. Februar, 2025

Märkte

Herausfordernder Markt: Euro verliert trotz schwacher US-Daten Boden

Herausfordernder Markt: Euro verliert trotz schwacher US-Daten Boden

Der Euro musste am Mittwoch einen Teil seiner Vortagesgewinne wieder abgeben und fiel zeitweise unter die Marke von 1,05 US-Dollar, auch wenn er zuletzt knapp oberhalb dieser Schwelle notierte. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,0497 Dollar, nachdem er am Montag noch bei 1,0466 gelegen hatte.

Ursächlich für den Druck auf den Dollar waren schwache US-Konsumdaten, die das Verbrauchervertrauen laut Erhebung des Conference Boards erheblich schwächten. Doch trotz dieser Entwicklung führten die Nachrichten nicht zu einem grundsätzlichen Wechsel in der Wahrnehmung der Gemeinschaftswährung.

Die Wirtschaftsdaten aus Deutschland und Frankreich hatten nur geringen Einfluss auf den Eurokurs. Die Konsumstimmung in Deutschland bleibt gedämpft, wie aus Studien der Nürnberger Institute GfK und NIM hervorgeht: Während die Konjunkturerwartungen im Februar leicht stiegen, gingen die Einkommenserwartungen sowie die Anschaffungsneigung zurück. Auch die Sparneigung zeigte ein Plus. In Frankreich überraschte das Verbrauchervertrauen mit einem unerwarteten Anstieg, was jedoch eine Stagnation im Nachbarland vermuten ließ.

Mit Spannung wird nun der Blick auf die USA gerichtet, wo am Nachmittag die Januar-Zahlen zu den Neubauverkäufen erwartet werden.