05. April, 2025

Technologie

Hannover Messe: Ein Brennpunkt für industrielle Innovationsdynamik

Die Hannover Messe hat auch in diesem Jahr erneut ihre herausragende Bedeutung als zentrale Plattform für industrielle Innovationen unter Beweis gestellt. Die Messe schloss erfolgreich mit einer Besucherzahl von rund 127.000 Personen ab, was gegenüber den 130.000 des Vorjahres einem leichten Rückgang entspricht. Dennoch wird diese Entwicklung von der Deutschen Messe AG positiv aufgenommen, da die Veranstaltung einmal mehr demonstrierte, in welchem Maße sie eine Schlüsselrolle im globalen Innovationsgeschehen innehat.

Die diesjährige Messe zog etwa 4.000 Aussteller aus über 60 Ländern an, die eine breite Palette technischer Neuheiten präsentierten. Im Mittelpunkt standen zukunftsweisende Themen wie Künstliche Intelligenz, nachhaltige Produktionsmethoden, fortschrittliche Lösungen für die Energiewende sowie der Einsatz von Wasserstoff als künftiger Energieträger. Besonders hervorgetreten ist Kanada als Partnerland, das mit 260 Ausstellern anwesend war. Die Kanadier nutzten die Plattform mit großem Enthusiasmus, um neue, europäische Kooperationsmöglichkeiten zu erschließen.

Die dynamische Verbindung zwischen etablierten Technologie-Giganten und aufstrebenden Start-ups verlieh der Messe eine anregende Intensität. Renommierte Unternehmen wie Microsoft, Google und Amazon Web Services waren mit von der Partie, während auch deutsche Technologieführer wie Siemens und Bosch ihre innovativen Vorzeigeprodukte präsentierten. Die Veranstaltung bot über 300 Start-ups und zahlreichen mittelständischen Unternehmen eine wertvolle Plattform zur Erschließung neuer Märkte und zur Anbahnung entscheidender Partnerschaften.

Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG, hob die Messe als unverzichtbaren Treffpunkt in einer von globalen Unsicherheiten geprägten Zeit hervor, die als Knotenpunkt für technologische, wirtschaftliche und politische Dialoge dient. Gunther Kegel, Präsident des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), sowie Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA, bekräftigten die tragende Rolle der Messe für eine global vernetzte, innovationsgetriebene Industrie.

Kanada, das in den letzten Jahren nach neuen Handelsmöglichkeiten suchte, betonte durch seinen Sonderbeauftragten Stéphane Dion die erfolgreiche Knüpfung neuer Partnerschaften in Europa. Zudem wurde Brasilien als Partnerland für das Jahr 2025 angekündigt, das die bedeutenden Errungenschaften der Messe vom 20. bis 24. April fortführen und die Innovationsfackel aufleuchtend weitertragen soll.