27. Februar, 2025

Wirtschaft

Handelsstreitigkeiten und Wirtschaftsdaten prägen globale Finanzlandschaft

Handelsstreitigkeiten und Wirtschaftsdaten prägen globale Finanzlandschaft

US-Präsident Donald Trump hat durch die Ankündigung von Strafzöllen auf Importe aus Mexiko und Kanada ein klares Signal gesetzt. Die bisher zurückgestellten Zölle sollen am 4. März in Kraft treten, um den Zustrom von Drogen aus diesen Ländern zu bekämpfen. Zeitgleich wird auf Waren aus China eine zusätzliche Abgabe von 10 Prozent erhoben. Die EU hat bereits scharf auf Trumps geplante Autozölle reagiert und angekündigt, ungerechtfertigte Handelsbarrieren nicht hinzunehmen.

In den USA sorgte der Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für Überraschung. Mit einem Anstieg auf 242.000 Anträge wurde der höchste Stand seit Dezember erreicht und übertraf die Prognosen der Experten. Zugleich legten die Auftragseingänge für langlebige Güter im Januar stärker zu als erwartet und stiegen um 3,1 Prozent, was das Vertrauen in die Wirtschaft stärkte.

Auch in Europa gab es bemerkenswerte Wirtschaftsdaten. Großbritannien verzeichnete die höchste Zahl an Asylanträgen seit über 20 Jahren, während sich in der Eurozone die Wirtschaftsstimmung deutlich aufgehellt hat. Der Economic Sentiment Indicator stieg auf 96,3 Punkte. Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum beschleunigte sich moderat, was für Stabilität sorgt.

In der Schweiz wuchs das BIP im vierten Quartal 2024 stärker als erwartet, während die Inflation in Spanien knapp unter drei Prozent verharrte, hauptsächlich aufgrund höherer Strompreise. Diese gemischten Wirtschaftsdaten werfen ein Schlaglicht auf die unterschiedlichen Herausforderungen und Entwicklungen der internationalen Märkte.