Die jüngsten Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump, auf Importe aus der Europäischen Union Zölle von 25 Prozent zu erheben, lassen den Chemiekonzern BASF kalt. Trotz der Schwere dieser Maßnahmen versprüht das Unternehmen eine bemerkenswerte Ruhe. Finanzvorstand Dirk Elvermann betont, dass die Situation sie zwar in Atem hält, aber keineswegs in Panik versetzt. Der geschickte Fokus auf lokale Produktion in Europa, Nordamerika, Asien und Südamerika schützt die BASF vor den vollständig drohenden Auswirkungen.
Nichtsdestotrotz räumen die Verantwortlichen ein, dass ein Teil der Geschäfte betroffen sein könnte, was einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag kosten könnte. Unternehmenschef Markus Kamieth zeigt sich jedoch zuversichtlich: Als bedeutender Akteur auf dem US-amerikanischen Chemiesektor wäre BASF im Zweifel besser gewappnet als die Konkurrenz. Die Firma ist dort bereits erstklassig positioniert, mit einem hohen Grad an lokaler Wertschöpfung.
In der jüngsten Kabinettssitzung in Washington hatte Trump angekündigt, die Entscheidung über die Zölle auf Autos und andere Waren „bald“ bekannt geben zu wollen. Diese strategische Ankündigung hält die Wirtschaft weiterhin in Spannung, doch bei BASF scheint man sich gut auf die damit verbundenen Herausforderungen vorbereitet zu haben.