Der traditionsreiche Gesundheitskonzern Fresenius kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, in dem sich sowohl das Umbau- als auch das Sparprogramm als lohnend erwiesen haben. Besonders positive Impulse kamen von der Generikatochter Kabi und dem Klinikgeschäft, obwohl das operative Ergebnis von Helios durch das Auslaufen der deutschen Energiehilfen belastet wurde. Konzernchef Michael Sen lobte in einer aktuellen Mitteilung die 'hervorragenden Ergebnisse für 2024'. Ein Meilenstein ist die signifikante Reduzierung der Verschuldung auf den niedrigsten Stand seit sieben Jahren, die nun weiter gesenkt werden soll. Bemerkenswert ist auch die Entscheidung, den Aktionären nach einjähriger Unterbrechung wieder eine Dividende in Höhe von einem Euro auszuschütten. Diese positive Entwicklung spiegelt sich in den Geschäftszahlen wider: Der Umsatz stieg organisch um acht Prozent auf 21,5 Milliarden Euro, während das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 10 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro wuchs. Ohne Berücksichtigung der Finanzbeteiligung an Fresenius Medical Care erhöhte sich der Nettogewinn auf 1,46 Milliarden Euro, gegenüber 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Für 2025 plant Fresenius weiteres Wachstum. Basierend auf den aktuellen Prognosen erwartet Sen ein organisches Umsatzwachstum von vier bis sechs Prozent und eine Steigerung des bereinigten operativen Ergebnisses von drei bis sieben Prozent, wobei ein neues Sparprogramm bei Helios hierzu beitragen soll.
Wirtschaft
Fresenius auf Wachstumskurs: Erfolgreiche Restrukturierung und Dividenden-Rückkehr
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