Ferrari hat angekündigt, eine maßvolle Entnahme von Aktien aus dem Angebot seines Großaktionärs Exor im Rahmen des bestehenden Rückkaufprogramms in Erwägung zu ziehen. Das italienische Luxusunternehmen visiert dabei an, bis zu zehn Prozent der von Exor angebotenen Anteile für maximal 300 Millionen Euro zurückzukaufen. Exor, das Investmentvehikel der renommierten Agnelli-Familie, strebt an, insgesamt sieben Millionen Ferrari-Aktien auf den Markt zu bringen. Dieser Anteil entspricht etwa vier Prozent des Unternehmens. Der potenzielle Verkauf könnte Exor einen Erlös von über drei Milliarden Euro bescheren, welcher zum Teil für den Rückkauf eigener Aktien in Höhe von einer Milliarde Euro sowie für strategische Übernahmen vorgesehen ist. Auch nach dem Teilverkauf bleibt Exor mit einem Anteil von etwas mehr als 20 Prozent der größte Einzelaktionär von Ferrari. Während sich die Kursentwicklung des Autobauers in Mailand mit einem Anstieg von 1,19 Prozent auf 483,10 Euro zeigte, verzeichneten die an der New Yorker Börse notierten Ferrari-Aktien zuletzt einen Rückgang um vier Prozent im Vergleich zum Schlusskurs des Vortags.
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Ferrari plant strategischen Rückkauf: Exor reduziert Anteile
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