Der europäische Devisenmarkt erlebte einen eher ruhigen Mittwochabend, als der Kurs des Euro gegenüber dem US-Dollar nahezu unverändert blieb. Mit einem Kursstand von 1,0491 US-Dollar bewegte sich die Gemeinschaftswährung knapp unter der psychologisch bedeutenden Marke von 1,05 US-Dollar, was ungefähr dem Niveau während des europäischen Handels entsprach.
Zwischenzeitlich verzeichnete der Euro jedoch einen Anstieg auf ein Tageshoch von 1,0528 US-Dollar, ausgelöst durch geopolitische Spannungen. Die erneuten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump auf Importe aus Mexiko, Kanada und der Europäischen Union schwächten den Dollar vorübergehend und gaben dem Euro kurzfristigen Auftrieb. Diese Vorteile erodierten allerdings rasch, sodass sich der Euro letztendlich wieder auf seinem Ausgangsniveau einpendelte.
Die Europäische Zentralbank hatte zuvor den Referenzkurs für den Euro auf 1,0487 Dollar festgelegt, nachdem dieser am Vortag bei 1,0497 Dollar lag. Entsprechend kostete ein Dollar 0,9535 Euro, was eine leichte Aufwertung im Vergleich zum Vorwert von 0,9526 Euro bedeutet.