Die USA setzen ihren rigiden Sparkurs unter der Leitung von Tech-Ikone Elon Musk und Präsident Donald Trump fort, was jedoch zu unerwarteten Konsequenzen führte. Bei Kosteneinsparungen der Entwicklungsbehörde USAID wurden für kurze Zeit auch Mittel zur Ebola-Prävention gestrichen. Musk erläuterte bei einem Treffen mit Trump und seinem Kabinett, dass diese Kürzungen 'versehentlich' erfolgten, aber umgehend rückgängig gemacht wurden, sodass es zu keiner wirklichen Unterbrechung kam.
Ebola, eine oft tödliche Krankheit, erfordert schnelle medizinische Eingriffe und Impfungen, vor allem in den Tropen Afrikas. Ein Aussetzen der Prävention sogar nur für kurze Zeit könnte schwerwiegende Folgen haben. Musk verteidigte dennoch die rigiden Einsparungen und zeigte sich amüsiert über die temporäre Streichung: 'Wir werden nicht perfekt sein'. Er betonte, dass Fehler bei derart großen Sparanstrengungen unvermeidlich seien, jedoch rasch behoben würden.
Kritik trübt das Bild der ambitionierten Sparschritte: Die Regierung scheint wahllos Einschnitte vorzunehmen, ohne eine durchdachte Strategie. Besonders betroffen ist die USAID, die mit einem massiven Stellenabbau konfrontiert ist. Im Januar wurden die Mittel der Behörde für eine interne Überprüfung eingefroren, eine Maßnahme, die unter Fachleuten Skepsis und Besorgnis hervorruft.
USAID, als eine der größten Entwicklungsorganisationen, führt zahlreiche bedeutende Aufgaben im Bereich der Entwicklungshilfe weltweit durch. Die Kürzungen könnten Zehntausende Menschen in akute Not bringen, was die Kritiker umso lauter werden lässt.