26. Februar, 2025

Krypto

Bitcoin unter Druck: Abwärtsspirale durch Handelsstreitigkeiten

Bitcoin unter Druck: Abwärtsspirale durch Handelsstreitigkeiten

Der Bitcoin zeigte sich am Mittwochnachmittag zunächst weiter schwach, bevor eine leichte Stabilisierung eintrat. Die älteste Kryptowährung der Welt fiel auf der Handelsplattform Bitstamp kurzfristig auf 85.341 Dollar, den niedrigsten Stand seit November des letzten Jahres, bevor sie sich nahe 87.900 Dollar erholte und damit das Niveau vom Dienstagabend erreichte.

Seit dem Rekordhoch von über 109.000 Dollar im Januar hat der Bitcoin bis zu 20 Prozent seines Werts verloren. Diese Entwicklung platziert die Kryptowährung in einem markttechnischen "Bärenmarkt", was auf anhaltende Kurseinbußen hindeutet. Der jüngste Preisrückgang beschleunigte sich am Dienstag, nachdem die Marke von 90.000 Dollar durchbrochen wurde. Viele Investoren, die auf steigende Kurse mit Hebelprodukten gesetzt hatten, waren gezwungen, ihre Positionen zu schließen, was den Druck auf den Markt weiter verstärkte.

Experte Timo Emden von Emden Research beschreibt die Lage der Kryptowährungen als angespannt, vor allem durch die Unsicherheiten in den Handelsbeziehungen. Anleger befürchten zusätzliche Strafzölle seitens des US-Präsidenten Donald Trump, was den allgemeinen Risikoappetit belastet. Hinzu kommt die Frustration über das Ausbleiben konkreter strategischer Pläne zur Einführung von Bitcoin-Reserven in den USA. Die jüngsten Entwicklungen, einschließlich eines Cyberangriffs auf den Dienstleister Bybit am Wochenende, dämpfen zusätzlich die Stimmung am Kryptomarkt.