In einer aktuellen Studie hat die Privatbank Berenberg ihre Einschätzung für Lanxess von einer "langfristigen Buy-Phase" auf "Hold" angepasst. Analyst Andres Castanos-Mollor ließ das Kursziel dabei unverändert bei 31 Euro. Diese Neubewertung entstand aus der Einschätzung, dass der Aktienkurs des Unternehmens zuletzt zu stark angestiegen sei. Der Analyst führte den rasanten Anstieg auf mehrere Faktoren zurück. Zum einen hätten die jüngsten Quartalszahlen für positive Impulse gesorgt. Des Weiteren schüre die Hoffnung auf baldigen Frieden in der Ukraine Optimismus am Markt. Auch die Aussicht auf niedrigere Energiepreise verstärke die positive Wahrnehmung. Schließlich könne das relativ positive Wahlergebnis in Deutschland ebenfalls als unterstützender Faktor gesehen werden. Allerdings mahnt Castanos-Mollor zur Vorsicht. Die Erwartungen und Hoffnungen haben nach seiner Meinung die Kursentwicklung zu stark beflügelt, was nun zu einer zurückhaltenderen Einschätzung geführt hat.
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Berenberg reduziert Einschätzung von Lanxess: Analyst warnt vor überzogenem Aktienkurs
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