03. April, 2025

Automotive

Automobilbranche im Wandel – Elektroautos ohne Zugewinn im Kundeninteresse

Automobilbranche im Wandel – Elektroautos ohne Zugewinn im Kundeninteresse

In der Automobilbranche herrscht weiterhin Stagnation bei der Bereitschaft der Verbraucher, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Targobank zeigt, dass nach wie vor nur 29 Prozent der Fahrer von Verbrennungsmotor-Fahrzeugen planen, auf Elektroautos oder alternative Antriebe wie Hybrid- oder Wasserstofffahrzeuge umzusatteln. Dieser Wert ist identisch mit dem des Vorjahres, während er in den Jahren davor mit 43 Prozent im Jahr 2022 und 36 Prozent im Jahr 2023 deutlich höher lag. Die repräsentative Online-Befragung, an der im Februar 1.002 erwachsene Autofahrer teilnahmen, verdeutlicht, dass hohe Anschaffungspreise, begrenzte Reichweite und ein lückenhaftes Netz von Ladestationen zentrale Hindernisse in der Entscheidung für ein Elektroauto darstellen. Zudem gibt es unter den Befragten Bedenken hinsichtlich der begrenzten Lebensdauer der Fahrzeugakkus und der nicht unumstrittenen Umweltbilanz von Elektroautos. In der Wahl des nächsten Fahrzeugs setzten knapp ein Drittel der Teilnehmer weiterhin auf Benziner mit einem stabilen Wert von 31 Prozent. Die Präferenz für Hybridfahrzeuge erfuhr einen Aufschwung, kletterte um vier Prozentpunkte auf 19 Prozent und verdrängte damit reine Elektrofahrzeuge, die unverändert bei 17 Prozent lagen. Diesel-Fahrzeuge verzeichneten einen leichten Anstieg um einen Prozentpunkt auf 14 Prozent. Eine Mehrheit von 56 Prozent der Befragten bleibt skeptisch gegenüber der behaupteten Umweltfreundlichkeit von Elektrofahrzeugen im Vergleich zu modernen Verbrennungsmotoren. Immerhin zeigt sich hier ein kleiner Trendwechsel, da dieser Anteil im Vergleich zu 2024 um einen Prozentpunkt und im Vergleich zu 2023 um zehn Prozentpunkte gesunken ist.