Astrazeneca konnte mit der Veröffentlichung vielversprechender Daten zu einem neuen Medikamentenkandidaten zur Brustkrebsbekämpfung ein weiteres Mal von sich reden machen. Der vielversprechende Wirkstoff Camizestrant, kombiniert mit einem anderen Präparat, zeigte in einer Zwischenanalyse einer Phase-III-Studie beachtenswerte Ergebnisse in der Erhaltung der Krankheitsstabilität. Ein entscheidender Punkt für die Behandlung von HR-positivem Brustkrebs, der zu optimistischen Marktreaktionen führte: Die Aktien des britischen Pharmaunternehmens stiegen um 0,7 Prozent. Der erfolgreiche Zwischenerfolg bedeutet jedoch noch nicht die unmittelbare Marktzulassung des Medikaments – diese müsste erst nach weiteren Studienergebnissen geprüft werden. Analysten prognostizieren dennoch bereits ein beeindruckendes Marktpotenzial: Camizestrant könnte bis 2030 einen Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar erzielen, während Astrazeneca selbst von einem zukünftigen Spitzenumsatz von 5 Milliarden US-Dollar ausgeht. Konzernchef Pascal Soriot hatte erst kürzlich die positive Dynamik der unternehmenseigenen Medikamenten-Pipeline hervorgehoben. Die strategische Ausrichtung auf den Bereich Onkologie zahlt sich aus, mit Präparaten wie Enhertu und Tagrisso als treibenden Kräften des Unternehmenswachstums. Dies spiegelt sich auch im Umsatz wider, der im Jahr 2024 um 18 Prozent auf beeindruckende 54 Milliarden Dollar anstieg.
Pharma
Astrazeneca punktet mit Fortschritten in der Brustkrebsforschung
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