Im Deutschen Bundestag ist der Versuch der AfD gescheitert, die Regelung zur Bestimmung des Alterspräsidenten nach Lebensjahren zu ändern. Die übrigen Fraktionen blieben geschlossen dabei, dass der Abgeordnete mit der längsten Parlamentszugehörigkeit diese Aufgabe übernimmt. Demnach eröffnete Gregor Gysi von der Partei Die Linke die konstituierende Sitzung mit beeindruckenden 30 Jahren und 9 Monaten parlamentarischer Erfahrung. Bernd Baumann, der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der AfD, hob hervor, dass Gysi als 'Galionsfigur der radikalen Linken' angesehen werde. Dennoch änderten seine Aussagen nichts an der entschlossenen Haltung der anderen Parteien. Diese betonten die Bedeutung der bisherigen Regelung, die laut Katja Mast von der SPD als Garant für die Würde des Hauses gesehen wird. Irene Mihalic von den Grünen kritisierte den Antrag der AfD scharf und warf der Partei vor, ein 'Chaos stiften' zu wollen. Die Mehrheit der Fraktionen machte deutlich, dass langjährige Erfahrung im Bundestag eine essentielle Rolle spielt, um Stabilität und Respekt im Parlament zu gewährleisten.
Politik
Alterspräsidenten-Debatte im Bundestag: AfD-Vorstoß scheitert, Gregor Gysi übernimmt
